Vitamine

Vitamin D

Vitamin D nimmt unter den Vitaminen eine Sonderstellung ein: Es kann nach UVB-Exposition in der Haut gebildet werden und wird zusätzlich über bestimmte Lebensmittel oder Supplemente aufgenommen. Es ist zentral für Calcium- und Phosphatstoffwechsel und damit für die normale Knochenmineralisation.

Nur zu Bildungszwecken. Kein Ersatz für professionelle medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung.
Erstellt vonNutriReference Editorial Team
Zuletzt aktualisiert2026-10-07
QuellenstandardÖffentliche & wissenschaftliche Quellen
DGE-Schätzwert bei fehlender körpereigener Bildung: 20 µg/Tag
Nur wenige Lebensmittel enthalten natürlicherweise größere Mengen Vitamin D
25-Hydroxyvitamin D [25(OH)D] ist der wichtigste Laborparameter zur Beurteilung des Status
Überdosierungen entstehen fast immer durch zu hoch dosierte Supplemente, nicht durch Sonnenlicht

Funktion im Körper

Täglicher Referenzbedarf

Die DGE gibt bei fehlender körpereigener Vitamin-D-Bildung einen Schätzwert von 20 µg pro Tag für Kinder ab 1 Jahr, Jugendliche und Erwachsene an. Bei ausreichender Hautsynthese kann der Beitrag aus der Ernährung deutlich geringer sein.

Wie kann ein Mangel aussehen?

Wer kann ein höheres Risiko haben?

Lebensmittelquellen

Eine abwechslungsreiche Ernährung ist der erste Ort, an dem man nach Nährstoffen sucht. Gehalt und Verfügbarkeit variieren nach Lebensmittel, Zubereitung und Land.

Fettreiche Fische wie Lachs, Hering und Makrele
Lebertran und einige Fischleberprodukte
Eigelb
Angereicherte Lebensmittel, sofern im jeweiligen Land verfügbar
Einige Pilze enthalten Vitamin D2, je nach UV-Behandlung in unterschiedlicher Menge

Hinweis zu Lebensmittelquellen: Natürliche Lebensmittel liefern im Durchschnitt nur begrenzte Mengen Vitamin D. Für die Versorgung ist die körpereigene Bildung durch UVB-Licht bei vielen Menschen der wichtigere Faktor.

Aufnahme & praktischer Kontext

Vitamin D ist fettlöslich und wird zusammen mit Nahrungsfetten aufgenommen. In der Leber entsteht 25-Hydroxyvitamin D, die Form, die typischerweise im Blut gemessen wird.

Wie der Status beurteilt wird

Der Serumwert von 25-Hydroxyvitamin D [25(OH)D] ist der wichtigste Laborparameter zur Beurteilung der Vitamin-D-Versorgung. Die Interpretation hängt vom klinischen Kontext und den verwendeten Grenzwerten ab.

Wichtige Wechselwirkungen

Sicherheit & Kontext

Zu hohe Vitamin-D-Zufuhr aus Supplementen kann zu Hyperkalzämie, Nierenschäden und Verkalkungen führen. Hochdosierte Präparate sollten deshalb nicht ohne begründeten Anlass und geeignete fachliche Begleitung dauerhaft verwendet werden.

Wissenschaftliche Quellen

DGE — FAQ Vitamin D ↗ NIH Office of Dietary Supplements — Vitamin D ↗ EU Register of Nutrition and Health Claims ↗

Produkte, deren aktuelles Etikett diesen Nährstoff aufführt

Die folgenden Einträge basieren auf aktuellen Herstelleretiketten für den gewählten Markt. Vergleichen Sie die angegebene Menge pro Tagesportion und lesen Sie vor dem Kauf die offizielle Produktseite.