Zink
Zink ist ein essenzieller Mineralstoff, der für zahlreiche Enzyme benötigt wird. Er ist unter anderem an Immunfunktion, DNA- und Proteinsynthese, Zellteilung, Wundheilung und Geschmacksempfinden beteiligt.
Funktion im Körper
- Unterstützt normale Immunfunktionen
- Erforderlich für DNA- und Proteinsynthese
- Beteiligt an Zellteilung und Wundheilung
- Wichtig für normales Wachstum und Geschmacksempfinden
Täglicher Referenzbedarf
Die DGE/ÖGE staffelt die Zinkzufuhr nach der Phytatzufuhr. Für erwachsene Männer werden 11 mg/Tag bei niedriger, 14 mg bei mittlerer und 16 mg bei hoher Phytatzufuhr angegeben. Für erwachsene Frauen liegen die entsprechenden Werte bei 7, 8 und 10 mg/Tag.
Wie kann ein Mangel aussehen?
- Wachstumsstörungen bei Kindern
- Appetitverlust
- Beeinträchtigte Immunfunktion
- Veränderungen von Geschmacks- oder Geruchsempfinden
- Verzögerte Wundheilung
Wer kann ein höheres Risiko haben?
- Menschen mit Magen-Darm-Erkrankungen oder nach bariatrischen Operationen
- Vegetarisch und vegan lebende Menschen mit sehr phytatreicher Ernährung
- Schwangere oder Stillende mit unzureichender Zufuhr
- Menschen mit Alkoholabhängigkeit
Lebensmittelquellen
Eine abwechslungsreiche Ernährung ist der erste Ort, an dem man nach Nährstoffen sucht. Gehalt und Verfügbarkeit variieren nach Lebensmittel, Zubereitung und Land.
Hinweis zu Lebensmittelquellen: Phytat in Vollkorngetreide und Hülsenfrüchten kann die Zinkaufnahme vermindern. Einweichen, Keimen oder Sauerteiggärung kann den Phytatgehalt reduzieren.
Aufnahme & praktischer Kontext
Die Bioverfügbarkeit hängt stark von der Zusammensetzung der Ernährung ab. Hohe Phytatzufuhr kann die Aufnahme deutlich vermindern; tierisches Protein kann die Verfügbarkeit verbessern.
Wichtige Wechselwirkungen
- Zink kann die Aufnahme bestimmter Chinolon- und Tetrazyklin-Antibiotika vermindern, wenn es gleichzeitig eingenommen wird
- Penicillamin sollte zeitlich getrennt von Zinksupplementen eingenommen werden
Sicherheit & Kontext
Dauerhaft hohe Zinkzufuhr kann Übelkeit, eine Verschlechterung des Kupferstatus und Veränderungen der Immunfunktion verursachen. Hoch dosierte Supplemente sollten nicht langfristig ohne begründeten Anlass verwendet werden.
Wissenschaftliche Quellen
DGE — Zink: Referenzwerte ↗ DGE — FAQ Zink ↗ NIH Office of Dietary Supplements — Zinc ↗ EU Register of Nutrition and Health Claims ↗Produkte, deren aktuelles Etikett diesen Nährstoff aufführt
Die folgenden Einträge basieren auf aktuellen Herstelleretiketten für den gewählten Markt. Vergleichen Sie die angegebene Menge pro Tagesportion und lesen Sie vor dem Kauf die offizielle Produktseite.
